Blogbeiträge ·Engel

Lorna Byrne am Engelkongreß

Ich hatte ja versprochen, noch etwas zu meiner Begegnung mit Lorna Byrne am Engelkongreß in Salzburg zu schreiben. Das möchte ich hiermit tun. Ich habe sie zum zweiten Mal live erlebt und dieses Mal hat sie mich gepackt…

Ein Komet in der Engelwelt

Lorna ist noch nicht so lange auf der Bühne von Spitituellen Events zu sehen. 2008 erschien ihr Buch „Engel in meinem Haar“ auf Englisch, damit trat sie zum ersten Mal mit ihrem Wissen und Können an die Öffentlichkeit. Vorher hatte sie in aller Stille und Bescheidenheit gewirkt und bei sich zuhause Klienten empfangen. Inzwischen ist sie weltweit als Sprecherin unterwegs und ihre Bücher sind in 50 Ländern und 28 Sprachen erhältlich. Ein kometenhafter Aufstieg, der wohl Lorna am meisten überrascht – und manchmal auch ein wenig beängstigt. Aber diese Frau darf in ihrem Leben immer wieder über sich hinauswachsen, genau wie viele von uns. Lorna ist eine unglaublich bescheidene Frau. Aufgewachsen in einer armen Familie in Dublin, war das Mädchen von Geburt an anders: sie war langsam und konnte kaum schreiben und lesen, da sie an einer Dyslexie litt, bei der sie die Buchstaben in einer anderen Reihenfolge wahrnahm. Seit Kleinkindertagen sieht sie Engel so real wie Menschen und sie sieht auch Seelen verstorbener Menschen. So hatte sie lange einen Spielkameraden an ihrer Seite, einen kleinen Jungen, der ihr älterer (verstorbener) Bruder war. Seine Seele war so lebendig wie ihre lebenden Geschwister und es dauerte einige Jahre bis das Mädchen den Unterschied verstand. Lorna hört die Engel auch sprechen und erhielt von ihnen schon als Kind immer wieder klare Anweisungen. Eine davon war, dass sie niemandem von ihrer besonderen Wahrnehmung erzählen sollte, die Zeit würde später kommen. Da Lorna als geistig zurückgeblieben galt und mit 14 Jahren sogar von der Schule genommen wurde, da man dachte, sie sei nicht lernfähig, musste sie vor einer Einweisung in eine psychiatrische Anstalt geschützt werden. Das Sprechen über Engel wäre in der streng katholischen Gegend gar nicht gut angekommen. Ob das heute anders wäre??? Lorna wurde von den Engeln zielstrebig auf ihre spätere Aufgabe vorbereitet. Leider musste sie dabei selbst durch sehr schwierige Zeiten gehen: ihr Mann starb jung und liess sie mit 4 Kindern zurück. Armut und Geringschätzung begleiteten sie viele Jahre. Erst nach dem Tod ihres Mannes begann Lorna, sich zu „outen“, auch zu ihm durfte sie nicht frei sprechen. Nun war die Zeit gekommen, zu unserem großen Glück, und sie stieg in der Welt der Engelfreunde auf wie ein Komet am Himmel. Wenn sie nicht gerade um die Welt reist, zieht sie sich gern wieder in ihr Zuhause nach Irland zurück.

Die arbeitslosen Engel anrufen

Auf der Bühne ist Lorna wirklich einmalig: sie bevorzugt es, interviewt zu werden statt frei zu sprechen. Wenn man nach der Pause in den Saal kommt, sitzt Lorna also schon mit ihrem Gespächsparnter auf der Bühne, kerzengerade und sehr aufmerksam. Immer wieder schweift ihr Blick über den Saal und ich hatte das Gefühl, auch über unseren Köpfen sieht sie noch viel Interessantes. Schnell kommt das Thema auf die Schutzengel und Lorna versichert uns, dass jeder von uns mit seinen Schutzengeln nach Salzburg gereist ist und dass diese vielen Engel nun mit uns an diesem Anlass teilnehmen. Für ein paar wenige lüftet sie das Geheimnis des Aussehens ihrer Engel und sie hat oft Mühe, die passenden Worte zu finden, um zu beschreiben, was sie sieht. Es müssen Farben und Formen sein, für die unsere Sprache gar keine Begriffe hat – überirdisch. Was klar wird, ist, dass jeder Engel in die wunderschönsten Gewänder gekleidet ist und hat auch selbst ganz besondere Farben hat. Unsere Engel haben auch Namen, wir können sie danach fragen und erhalten sehr oft auch eine Antwort (dies übten wir dann später mit Radleigh Valentine). Ein besonderes Anliegen sind Lorna die vielen arbeitslosen Engel: sie sagt, es seien ganz ganz viele Engel bei uns, die nur darauf warten, einen Auftrag von uns zu bekommen. Denn das ist wichtig zu wissen: Engel müssen unseren freien Willen respektieren und werden nur auf Einladung von uns aktiv. Es gibt Ausnahmesituationen, aber für den Alltag ist es eine klare universelle Regel. Und Lorna lädt uns ein, das Angebot der Engel mit offenem Herzen anzunehmen. Wir können jederzeit um Rat und Unterstützung bitten, wir können Gebete für andere Menschen sprechen und damit viel viel Gutes erreichen. Dazu müssen wir die Engel nicht unbedingt mit Namen anrufen, wir können einfach unsere Bitte abschicken und werden gehört. Das könnte man ja mal ausprobieren, oder?!

Lorna segnet

Es ist schön, Lorna zuzuhören. Ihr Interviewpartner stellt kurze Fragen und dann fließt es nur so aus ihr heraus, sie ist voll in ihrem Element und könnte wahrscheinlich stundenlang erzählen. Applaus mag sie nicht so gern. Sie sieht sich selbst als Sprachrohr der Engel und sagt, nur diesen gebühre der Applaus. Und Gott selbst. Sie sieht sich als Instrument Gottes und kann auf diesem Wege Heilung bringen. Daher bietet sie anschließend an ihren Bühnenauftritt an, die Zuhörer zu segnen. Auch eine Menge von 900 Personen schreckt sie nicht ab, alles ist gut organisiert und dank ihrer Helfer kann sie jeden in der langen Schlange kurz an den Schläfen berühren. Viele berichten von einer deutlichen energetischen Verbindung, die sie dabei spüren. Als könnte Lorna in diesem kurzen Moment direkt in ihre Seele schauen.

Meine persönliche Begegnung mit Lorna Byrne

Ich muss es zugeben: ich bin desertiert. Als der Aufruf an uns erging, uns so und so aufzustellen, begann ein Geschiebe und Gedränge um mich herum, das mir gar nicht gefiel. So schaltete ich den Rückwärtsgang ein und zur großen Freude meiner Nachbarn strebte ich in die andere Richtung, zum Ausgang. Am nächsten Vormittag hörte ich eine andere Sprecherin im Saal und ging in der Pause ins Foyer, in dem viele Aussteller von Schmuck, Engelkarten, Sprays etc. ihre Stände hatten. Ich benutzte einen anderen Ausgang als gewöhnlich und fand mich plötzlich am Ende einer Menschenschlange, die für eine Buchsignierung für Lorna anstand. Es waren erst 6 Frauen vor mir und Lorna noch nicht dort. Plötzlich zog es mich zu diesem Tisch und mir fiel ein, dass ich am Morgen ihr Buch gekauft hatte. Ich hatte also etwas zum Signieren und sah dies als klare Einladung, zu ihr zu gehen. Lorna nahm schon bald an dem Tisch Platz und die Frauen rückten vor. Jede hatte ein Buch unter dem Arm und ihr Smartphone, damit eine Kollegen von Lorna dabei ein Foto machen konnte. Ich stand vor ihr, ohne Smartphone. Sie öffnete mein Buch und schrieb ihre Wünsche für mich hinein. Dabei sah sie auf und fragte, ob ich kein Foto machen wolle. Ich sagte ihr, sie sei in meinem Herzen, ich brauche kein Bild. Daraufhin gab sie mir mein Buch zurück und sah mich sehr direkt an: „Danke dass du das Wort verbreitest – Thank you for spreading the word.“ Das ging mir direkt ins Herz und hat mich sehr gefreut. Die Engel wollten mir sagen, dass sie meine Arbeit schätzen. Wie toll ist das! So hatte ich meine persönliche Segnung durch Lorna und ihre Worte im Buch als Erinnerung daran. Ich habe das Buch in einem Rutsch verschlungen und kann es nur empfehlen. Es heißt „Engel in meinem Haar,“ da sie oft die Hände der Engel in ihrem Haar spürt, und erzählt ihr Leben von der Kindheit bis zum Tod ihres Mannes 2004. In weiteren Büchern gibt es dann die Fortsetzungen. Lorna hat ihre Schreibschwierigkeiten mit Hilfe der richtigen Unterstützung überwinden können und ist in den Sozialen Netzwerken enorm aktiv. Ihre englischsprachige Webseite gibt mehr Infos zu ihr: www.lornabyrne.com. Im Oktober wird sie ein paar Tage in der Schweiz sein, ich werde versuchen, sie dort zu treffen. Sie ist jetzt wirklich in meinem Herzen!

Ich wünsche euch lichtvolle Pfingsttage! Herzlich, Kerstin

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