Blogbeiträge ·Gesundheits-Tipp

Immer wieder Blasenentzündungen

welleLetzte Woche erzählte mir eine Freundin von einer Bekannten: sie habe im Monat 2 Blasenentzündungen. Schon seit langem. Sie leide furchtbar und wisse nicht mehr was tun, denn immer wieder Antibiotika schlucken sei doch keine Lösung. Aber da kann man ja nichts machen, das liegt in der Familie. Die Schwester hat das auch, die Mutter, die Grossmutter. Es sei schon ein Fluch, wenn sowas vererbt wird…..

Ich war betroffen zu hören, dass die Bekannte scheinbar in der Mühle der Schulmedizin stecken geblieben ist und noch nicht auf die Idee gekommen, dass hinter ihrer wiederkehrenden Krankheit ein tieferer Grund liegt. Und dass sie etwas tun kann, um gesund zu bleiben. Genau wie ihre Familie. So kam ich auf die Idee, in meinem Blog darüber zu schreiben. Denn Blasenentzündungen sind gerade bei Frauen ein häufiges Thema. Was steckt dahinter?

Schulmedizinische Sicht – Ursachen einer Blasenentzündung

Bei Blasenentzündungen geht man davon aus, dass Bakterien sich in der Harnblase vermehren und dort zu einer Entzündung des Organs führen. Da in der Blasen-Wand viele Nerven verlaufen, werden diese gereizt und verursachen den bekannten ständigen Harndrang, Krämpfe und Brennen beim Urinieren. Was sind aus schulmedizinischer Sicht mögliche Gründe für Blasenentzündungen? Da sind auf jeden Fall Bakterien. Diese können von aussen, also durch die Harnröhre, in die Blase gelangen und sich dort vermehren. Da Frauen eine kürzere Harnröhre haben, besteht bei ihnen eine grössere Chance, Bakterien aufzunehmen. Dies kann durch mangelnde Hygiene geschehen, wenn Bakterien aus dem Stuhl oder aus der Umgebung (wie WC-Brillen, Schwimmbad-Wasser etc) aufgenommen werden. Oder beim Sex. Günstige Bedingungen für die Bakterien bietet Urin in der Harnblase, der nicht entleert wird. Weil man zu selten auf die Toilette geht oder weil nach dem Wasserlassen Urin zurückbleibt. Dann bildet diese Flüssigkeit einen Nährboden, in dem Bakterien wachsen. Man sagt auch, dass Kälte eine Entzündung begünstige, kalte Füsse, kalte Nierengegend. Vielleicht ist dann das Immunsystem geschwächt…

Ah ja, da ist ja das Immunsystem. Das sollte eigentlich mit den Bakterien fertig werden. Warum klappt das hier nicht? Möglicherweise hat ein Mensch zu wenige Abwehrkörper. Weil er andere Krankheiten hat, die dies verursachen vielleicht. In der Schwangerschaft können die Abwehrkräfte gelegentlich auch geschwächt sein.  Oder er nimmt Medikamente ein, die dieses Schutzsystem beeinflussen wie Cortison, Chemotherapeutika oder die Pille. Beim Diabetes bietet der süsse Urin einen idealen Nährboden für die Bakterien und es sind dann irgendwann zu viele für die Abwehrzellen. Das alles sind äussere Gründe, die man finden kann, die man verantwortlich machen kann. Dann kann man versuchen, diese zu ändern. Aber manchmal findet auch der Facharzt keinen Grund, dann ist man leider machtlos. Hilflos. Wenn man auf der Schiene der Schulmedizin bleibt! Wenn man bereit ist, tiefer zu  schauen und diese Beschwerden als eine Art Sprache  ansieht, kann man Lösungen finden. Und Heilung.

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Ganzheitliche Sicht – Ursachen einer Blasenentzündung

Schauen wir uns einmal, was die Funktion der Harnblase ist. Die Nieren filtern das Blut und halten alles zurück, was für uns noch von Nutzen ist: Mineralien, Wasser, Eiweiss, Abbau-Produkte von körpereigenen Substanzen, die noch verwendet werden können. Ausgeschieden werden Mineralien oder Vitamine, die zu viel sind, chemische Abfallprodukte z.B. von Medikamenten oder von internen Prozessen, wie die Harnsäure. Das Wasser löst diese Abfallstoffe und transportiert sie über unsere 2 Harnleiter von den Nieren in die Blase. Dort sammeln wir den Urin, bis eine gewisse Menge erreicht ist und spüren dann den Drang, zu urinieren. Normalerweise scheiden wir den Urin bis auf eine kleine Restmenge aus. Bleiben mehr als 15% der Füllmenge der Blase zurück, spricht man von zu viel Restharn. Dieser führt dann oft zu Blasenentzündungen, da sich Bakterien in diesem stehenden Gewässer  vermehren. Ein komplexes System aus Nerven und Muskeln führt dazu, dass der Urin nicht in die Nieren zurück fliesst und auch nicht dauernd heraus läuft und dass wir den Urin halten können, bis die Blase voll ist. Ist dieser Regelkreis gestört, haben wir ebenfalls ein Risiko für wiederholte Blasenentzündungen.

Also…die Blase sammelt Abfallprodukte des Körpers, die in Wasser gelöst sind. Und teilt uns mit, wann sie voll ist, damit wir diese abgeben. Unsere Aufgabe ist dann, zu spüren, wann dieser Tank voll ist und diese Dinge loszulassen, indem wir die Blase leeren. Es ist ein Transport von innen nach aussen und Wasser ist ein Thema. Es geht also um Gefühle. Gefühle loslassen, rauslassen. Entzündungen im Allgemeinen entstehen auf dem Boden der Angst. Das Feuerelement spielt da eine Rolle, entzündete Gewebe sind rot und heiss, hier also unsere Harnblase. Angst, die im Inneren ist, die nicht wahrgenommen, die nicht ausgedrückt wird. Könnte eine Ursache sein, ein Nährboden sozusagen für die Entstehung einer Blasenentzündung. Oder das Problem liegt im Loslassen. Von Gefühlen, von Menschen, von Erinnerungen (die ja meist auch mit Gefühlen verbunden sind). Veränderungen im Leben bringen auch oft Gefühle mit sich und das ist meist Angst. Dann muss man Bekanntes, Vertrautes loslassen. Ist man dazu bereit? Hat man Vertrauen -oder Angst?

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Nehmen wir den Faden der Entzündung wieder auf. Warum betrifft sie dann die Blase, nicht das Ohr? Es muss mit einem Thema zu tun haben, das zum Unterleib gehört. Mit der Sexualtität? Können wir Sexualität geniessen oder gibt es Situationen, die uns Angst machen? Können wir unsere Befürfnisse (oft als Frau) äussern, auch einmal NEIN sagen, wenn wir NEIN fühlen? Sexualität spricht viele Bereiche an, auch die Kreativität. Wie sieht es damit bei uns aus, sind wir kreativ? Drücken wir unsere Gefühle auf irgendeine Weise aus? Haben wir ein Hobby, malen, schreiben, singen, tanzen, basteln wir? Sind unsere kreativen Kanäle blockiert durch Hemmungen, Angst, Zeitmangel? Wenn wir auf dieser Ebene etwas finden, das uns Spass macht und unsere Gefühle zum Fliessen bringt, kann es unsere Blase heilen. Und auch unsere Sexualität! Uns.

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Das Sexualchakra steuert die Energie im Unterleib

Die Harnblase liegt im Bereich des Sexualchakras. Dies ist zuständig für den Energiefluss im gesamten Unterleib. Der Erzengel, der sich hier um Balance und Gesundheit kümmert ist Gabriel (nach Diana Cooper). Er ist jederzeit bereit, uns zu helfen, wir können ihn einfach darum bitten. Wer gern mit Farben arbeitet, kann sich weisses Licht vorstellen, das den ganzen Unterleib durchströmt. Und die Entzündung , den inneren Brand löscht. Sowie auch Spannungen und schmerzvolle Erinnerungen, die mit diesem Teil des Körpers zu tun haben. Diana Cooper empfiehlt, sich einen strahlend reinen Diamanten vorzustellen, der im Bereich des Unterleibs liegt und dieses weisse, reinigende Licht ausströmt. Natürlich gibt es auf naturheilkundlicher Ebene viele weitere hilfreiche Werkzeuge: Blasentees enthalten Mischungen von heilenden Kräutern, warme Fussbäder sind wirklich eine Wohltat sowie die Wärmflasche auf dem Bauch, viel warme Flüssigkeit trinken und Preiselbeer- oder Cranberrysaft, Akupunktur, Akupressur, Homöopathie, Spagyrik, Schüsslersalze und vieles mehr. Sollte damit das Thema Blasenentzündung nicht vom Tisch sein, lohnt es sich, die oben angesprochenen Themen einmal anzusehen. Das Leben ist Bewegung, Veränderungen und das Loslassen gehören dazu. Immer wieder! Dass manche Krankheiten in einer Familie gehäuft auftreten, kann auch seinen Grund haben in den gleichen Themen, die angesehen werden wollen. Wir übernehmen Verhaltensmuster von unseren Vorfahren, ohne sie zu reflektieren. Sie sind nicht immer gesund. Aber wir können sie erkennen und ändern.

Ich wünsche Ihnen viel Gesundheit und Vertrauen auf Ihrem Weg!

Von Herzen Kerstin Joost, Ärztin und Heilerin, www.angala.ch

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